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Mehr Raum für moderne Schulkonzepte

Thomas Gehring sieht viele Grüne Anliegen in neuer Schulbauverordnung umgesetzt und fordert finanzielle Unterlegung der Bauvorhaben

Mehr Raum für Lernlandschaften, Inklusion und Ganztag an Bayerns Schulen: Der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring, sieht in dem Bericht der Staatsregierung zum Stand der Schulbauverordnung viele Grüne Forderungen endlich umgesetzt. „Das Bildungsministerium hat endlich Einsicht in die Notwendigkeiten gezeigt. Jetzt braucht es natürlich auch das entsprechende Geld zur Umsetzung der Maßnahmen“, so Thomas Gehring. Er lobt insbesondere die Abkehr vom starren Zwei-Quadratmeter-Bedarfsziel pro SchülerIn.

Bei den Beratungen zum Nachtragshaushalt 2018 werden die Landtags-Grünen deshalb entsprechende Anträge zum Schulneubau und zur Sanierung maroder alter Schulgebäude vorlegen. Zudem fordert Thomas Gehring neue Wege bei der Schulbauplanung. „Kommunen und Schulen müssen im frühestmöglichen Planungsstadium schon eng zusammenarbeiten. Und natürlich brauchen sie die Unterstützung der Bezirksregierungen, wenn es darum geht, diese gemeinsamen Planungen großzügig zu genehmigen“, so Thomas Gehring.

Der Bericht des CSU-Kultusministeriums in der Sitzung des Bildungsausschusses an diesem Donnerstag ging auf einen Antrag der Landtags-Grünen (siehe hier) zurück.

Berufsschule aus Kempten und Marktoberdorf zu Besuch

Rund fünfundvierzig junge Asylbewerberinnen und Asylbewerber kamen auf Einladung des Allgäuer Landtagsabgeordneten Thomas Gehring zusammen mit Ihren Lehrkräften ins Maximilianeum nach München.

Die Schülerinnen und Schüler durften im Rahmen ihrer Ausbildung auch die parlamentarische Arbeit kennenlernen und mit dem Allgäuer Bildungsexperten Thomas Gehring diskutieren.
„Wir wollen lernen. Soviel wie möglich“, betonte ein junger Mann aus Afghanistan. „Wegen Krieg und Gewalt konnten wir das in unserem Land nicht mehr. Selbst wenn wir zurückgeschickt werden, wollen wir die Zeit sinnvoll nutzen und eine gute Ausbildung machen.“

Remigius Kirchmaier, Schulleiter der Marktoberdorfer Berufsschule machte deutlich, dass die Betriebe gerne Praktika und Ausbildungsplätze auch für Asylbewerberinnen anbieten und auf Flüchtlinge als Auszubildende bauen würden. „Im Allgäu sind schließlich rund 600 Lehrstellen nicht besetzt.“ Für die Firmen müsse allerdings sichergestellt sein, dass auf die Versprechungen der Politik Verlass sei und die Jugendlichen während ihrer Ausbildung und den zwei darauffolgenden Praxisjahren nicht abgeschoben werden. Darüber hinaus wünschte sich der Marktoberdorfer Schulleiter, dass auch Schülerinnen und Schüler, die in den Integrationsklassen und Vorklassen unterrichtet werden, nicht abgeschoben werden.
Der Abgeordnete Thomas Gehring weiß um diese Schwierigkeiten und betonte: „Das Schulrecht ist ein Menschenrecht und darf nicht hinter dem Asylrecht anstehen". Nur rund elf Prozent des gesamten Bildungshaushaltes würden in Bayern für berufliche Bildung ausgegeben, obwohl die Zahl der Schülerinnen und Schüler deutlich höher sei, als in anderen Schularten.

Skilifttrasse am Riedberger Horn darf nicht gebaut werden

Thomas Gehring: Staat soll Landschafts- und Naturschutz fördern und nicht eine Kunstschnee-Pistengaudi

„Politik gegen die Menschen in Bayern“, wirft der Allgäuer Abgeordnete Thomas Gehring der CSU-Regierung beim Thema Riedberger Horn vor. Während sich bayernweit 91 Prozent gegen Ausnahmeregelung beim bayerischen Alpenplan und 80 Prozent gegen den Bau einer neuen Skilifttrasse durch das Schutzgebiet am Riedberger Horn aussprechen (Quelle TNS Emnid – www.lbv.de/alpen-umfrage) treibe das CSU-Kabinett dieses naturzerstörende Projekt rücksichtslos voran.

„Abenteuerlich ist es, dass Seehofer, Söder & Co. dem Vorhaben noch eine scheindemokratische Legitimation geben wollten, indem sie in letzter Konsequenz Liftbaugesellschafter und Hotelbetreiber über ein Liftprojekt befragt haben“, kritisiert Thomas Gehring die Bürgerentscheide in Obermaiselstein und Balderschwang. „So verliert Politik vollends ihre Glaubwürdigkeit. Dieses Projekt muss unverzüglich gestoppt werden!“

Bestätigt fühlen sich die Landtags-Grünen durch die jüngste Umfrage auch in ihrer klaren Haltung gegen die Förderung zusätzlicher alpiner Wintersportinfrastruktur durch den Freistaat Bayern. Wiederholt und zuletzt im März 2016 (Drucksache 17/10663, Anlage) hatten sie ein Ende der Förderprogramme für den Seilbahnen-Neubau und für Schneekanonen gefordert, waren damit aber an der CSU-Landtagsmehrheit gescheitert. Thomas Gehring: „Die Menschen in Bayern haben hier eine klare Haltung: Der Staat soll Landschafts- und Naturschutz fördern und nicht eine Kunstschnee-Pistengaudi. Das gilt für das Riedberger Horn und den gesamten bayerischen Alpenraum. Und dafür kämpfen wir!“

G9 neu: Grüne stoßen Debatte über neunjähriges Gymnasiums an

Pressemitteilung

Thomas Gehring zur 1. Lesung des Grünen Gesetzentwurfs im Bayerischen Landtag

Die Eltern in Bayern wollen ein neunjähriges Gymnasium. Zu diesem eindrucksvollen Ergebnis kam jüngst eine Umfrage der Landeseltern-Vereinigung. Der Gesetzentwurf „G9neu“ der Grünen Landtagsfraktion trägt diesem Wunsch Rechnung, ohne dabei einfach zu einem alten G9 zurückzukehren. Am Dienstag, den 24. Januar wird der Bayerische Landtag den Gesetzentwurf in 1. Lesung diskutieren.

Thomas Gehring, bildungspolitischer Sprecher der Landtags-Grünen: "Der Kurs geht ganz klar zum neunjährigen Gymnasium. Deswegen bringen wir Grüne ein Gesetz in den Landtag ein, das sagt: wir sind für ein neunjähriges Gymnasium, für ein G9 neu. Das neunjährige Gymnasium muss reformiert werden und es muss klar sein, wie die Rahmenrichtlinien sind. Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler müssen wissen, wohin die Reise geht.

Das, was Herr Spaenle und die CSU vorhaben, nämlich eine angebliche Wahlfreiheit, die jedoch die Schulen im Unklaren lässt, das ist etwas, was nicht zum Ziel führt, was niemand in Bayern will und was nur zu Unfrieden zwischen den Schulen führt. Wir aber brauchen Klarheit, deshalb unser Gesetz für ein "G9neu".

Lehrkräfte mit Fortbildungsoffensive für digitale Klassenzimmer ertüchtigen

Pressemitteilung

Thomas Gehring nennt „Gelingensbedingungen“ für die Vorbereitung bayerischer Schülerinnen und Schüler auf die digitale Welt

Eine veränderte Schwerpunktsetzung fordert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring, bei der Digitalisierung der Klassenzimmer an Bayerns Schulen. „Wir brauchen eine Fortbildungsoffensive für unsere Lehrkräfte und ein pädagogisches Konzept für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht“, so Thomas Gehring. Er spricht in diesem Zusammenhang von „Gelingensbedingungen“ für die Vorbereitung bayerischer Schülerinnen und Schüler auf die digitale Welt.

Diese Maßnahmen seien zudem Voraussetzungen, dass die Investitionen der CSU-Regierung in digitale Klassenräume am Ende auch Früchte tragen. „Sonst drohen uns erneut Ausstattungsruinen, wie wir sie schon einmal bei den teuren Sprachlaboren hatten“, warnt Thomas Gehring. Parallel zur Investition in Hardware erneuert Thomas Gehring seine Forderung nach dem Einsatz professioneller IT-ManagerInnen an den Schulen. „Computerspezialisten sind für die IT-Ausstattung zuständig – und unsere Lehrerinnen und Lehrer für die Vermittlung von Wissen.“