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Verleihung des Bayerischen Verdienstordens

München, 02. November 2022, Heute wurde im Bayerischen Landtag an Claudia Roth, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Staatsministerin beim Bundeskanzler sowie Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und Verena Bentele, ehem. Biathletin und VdK Präsidentin, der Bayerischen Verfassungsorden verliehen. Ihr besonderer Einsatz für Menschlichkeit und Menschenwürde verdient große Anerkennung und Würdigung. Ich gratuliere ganz herzlich und freue mit ihnen über diese schöne Anerkennung.

Thomas Gehring: Grüner Antrag zur lückenlosen Aufklärung des Eingriffs im Rappenalpbach erfolgreic

Oberallgäu, 25. November 2022, Pressemitteilung, Der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags hat heute einstimmig dem Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen zugestimmt. Darin forderte der Allgäuer Landtagsabgeordnete Thomas Gehring gemeinsam mit seiner Fraktion die Staatsregierung auf, die Vorgänge, die zur Zerstörung des Rappenalpbachs im Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ führten, lückenlos aufzuklären und dem Landtag über die Ergebnisse zu berichten. Auch die ökologischen Schäden an Fauna und Flora, sowie die Lebensraumtypen am Rappenalpbach müssen ermittelt werden.
In einer Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage von Thomas Gehring wird deutlich, dass zwischen der Alpgenossenschaft und der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Oberallgäu Unterhaltungsmaßnahmen zur Beseitigung von Folgen eines Starkregenereignisses/Schlagwetters im August 2022 besprochen wurden. „Jetzt muss detailliert geklärt werden, was, wann genau und in welcher Form besprochen wurde und wie es dann zu dieser weiträumigen Zerstörung von ökologisch wertvollen Flächen und natürlichem Bach gekommen ist.“ erklärt Gehring.

 

Zerstörung im Rappenalptal muss lückenlos aufgeklärt werden

Oberallgäu, 22. Novmber 2022,  Pressemitteilung, Nachdem sich der Allgäuer Landtagsabgeordnete Thomas Gehring, Bündnis 90 / Die Grünen vor Ort persönlich ein Bild vom Eingriff in den Rappenalpbach gemacht hatte, sieht er die Staatsregierung in der Pflicht: „Ich will genau wissen, was da schief gelaufen ist,“ erklärt Gehring und stellte eine Anfrage an die Staatsregierung. (siehe Anlage) um zu erfahren: Welche Behörden waren über die Maßnahmen im mehrfach geschützten Rappenalptal informiert? Wer konkret war der Auftraggeber für die Begradigung des Wildbachs? Gab es irgendeine Form der Rückmeldung an die Behörden aus der Bevölkerung oder von den im Gebiet befindlichen Behördenvertreter*innen, die zu deren Intervention hätten führen können? Die Vorgänge, die zur Zerstörung des Rappenalpbach im Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen" geführt haben, müssen lückenlos aufgeklärt werden. Die ökologischen Schäden an Fauna und Flora am Rappenalpbach müssen ermittelt und soweit möglich rückgängig gemacht werden.
Gemeinsam mit seiner Fraktion fordert Thomas Gehring in einem Dringlichkeitsantrag, dass Umweltminister Glauber am Donnerstag im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags Rede und Antwort zu der Zerstörung des Rappenalpbachs steht.

Das Allgäu ist der richtige Standort für das Milchwirtschaftliche Zentrum

Kempten/Oberallgäu, 21.11.2022, Die intensive Verbindung zwischen Milcherzeuger, Milchverarbeiter, Ausbildung und Untersuchung war und sind der Garant für die hohe Qualität der Milchprodukte aus dem Allgäu und weit darüber hinaus. „Wir arbeiten mit internationalen Partnern zusammen und freuen uns über Besucher aus der ganzen Welt, die sich hier über unser Angebot informieren“, so der Geschäftsführer Clemens Rück im Gespräch mit Thomas Gehring. Der Allgäuer Landtagsabgeordnete der Grünen, informierte sich, auf Einladung von Elmar Karg, dem ersten Vorsitzenden des Milchwirtschaftlichen Vereins, über die Strategien zu den neuen Projekten des Vereins. Dieser ist stolz auf die „Geburtssimulationskuh“. Elmar Karg betonte: „In Bayern gibt es nur 4 Melkerschulen. Hier am Standort im Spitalhof finden, im Rahmen der Ausbildung zum Landwirt und zur Landwirtin, Melkkurse im Auftrag der Landesanstalt für Landwirtschaft sehr erfolgreich statt. Bisher kaum unterrichtet werden konnte jedoch der Verlauf der Ausbildung die Geburt eines Kalbes. Dies kann mit der Simulations- oder Geburtskuh in Lebensgröße trainiert werden.“ Um dies verwirklichen zu können, gab es Fördergelder von LEADER, einem Maßnahmenprogramm der Europäischen Union. „Für viele unserer Projekte bringen wir sehr viel finanzielle und personelle Eigenleistung ein. So zum Beispiel für den Umbau unseres Stalles oder auch die Vorbereitung für den neuen Melkroboter“, berichtet Elmar Karg. Um die Umstellung auf biologische Landwirtschaft realisieren zu können, braucht es noch Unterstützung. „Wir führen derzeit noch einige Gespräche mit der Stadt Kempten und anderen Akteuren. Denken aber, dass die Bereitschaft groß ist und diese zukunftsweisende Umstellung auf breite Zustimmung stoßen wird“, sagt Elmar Karg. Thomas Gehring ist überzeugt, dass in der Landwirtschaft im Allgäu großes Potential liegt. „Gerade die traditionelle Milchwirtschaft und die kleinteilige Landwirtschaft hier, hat große Chancen für gute Entwicklung. Tierhaltung, Bodenbewirtschaftung und Verwertung der Produkte wie Milch, Käse und Fleisch, aber auch Biogas führen bei kluger Anwendung zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. „Dazu sind für mich Einrichtungen wie der Milchwirtschaftliche Verein mit seinen Partnern am Allgäuer Standort von entscheidendem Vorteil. Weil hier Forschung, traditionelle Landwirtschaft und Zukunftsprojekte zusammenkommen und sich gegenseitig stärken und voranbringen.“, sagt Thomas Gehring. Auch das aktuelle Projekt der Versuchsanlage einer AGRI-Photovoltaik Anlage auf dem Gelände des Spitalhofes in Kempten, sei ein richtungsweisendes Projekt. Für Entscheidungsträger in der Politik, den Wirtschaftsunternehmen und den Finanzgebern sei es schließlich unerlässlich, fundierte Untersuchungsergebnisse zugrunde legen zu können. „Hier im Allgäu ist der richtige Standort, um die Themen der Landwirtschaft im Zusammenhang mit Grünland, Milchwirtschaft und erneuerbare Energien zu erforschen und umzusetzen“, so Thomas Gehring.

Digitalisierung als Chance für gelingendes Altern

Kempten/Oberallgäu 21. November 2022, Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause bleiben und dort gut versorgt werden. Das erfordert ein gut ausgebautes Netzwerk für die häusliche Pflege. Zusammen mit dem regionalen Landtagsabgeordneten, Thomas Gehring, wollte sich Andreas Krahl, pflegepolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion bei seinem Besuch im Bayerischen Forschungszentrum Pflege Digital der Hochschule Kempten über die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der häuslichen Pflege informieren. „Pflege wird auch in Zukunft eine Aufgabe von Menschen für Menschen bleiben, dennoch kann die Digitalisierung sehr gut unterstützend wirken und sowohl den Senioren selbst als auch den Pflegenden eine reale Hilfe sein“, betont Andreas Krahl. Das Kemptener Forschungszentrum Pflege Digital (BZPD) forscht im Bereich Alter, Digitalisierung und Pflege. Dessen wissenschaftlicher Leiter, Professor Dr. Johannes Zacher, ist überzeugt, dass „wir die Menschen stärken und mitnehmen müssen bei der Digitalisierung. Die Chancen der Digitalisierung in der Pflege liegen zur Zeit nicht vorrangig in der Entwicklung von Robotik und digitalen Objekten, sondern darin die Pflegeangebote, haupt- und ehrenamtlich arbeitendes Pflegepersonal sowie Pflegestrukturen zu koordinieren, Informationswege abzukürzen und die Vernetzung im Sozialraum der Menschen zu organisieren.“ Er betont, dass die Verbesserung von Informationsstrukturen, Begleitung und Steuerung des Unterstützungsangebotes der häuslichen Pflegearbeit eine zentrale Aufgabe für die Forschungsarbeit am BZPD sei. Die Ergebnisse sollen auch den politischen Entscheidungsträgern helfen, die Rahmenbedingungen für die häusliche Pflege weiterzuentwickeln. Das Forschungszentrum der Hochschule Kempten widmet sich dem aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Engagierten und Akteure.
Zuerst sollen die individuelle Bedarfslagen und Lebenssituationen der Pflege-Haushalte sichtbar gemacht und typische Pflegesituationen erfasst werden. Gleichzeitig wird untersucht, inwiefern analoge häusliche Bedarfe und die Unterstützungssettings mit digitalen Medien und technischen Assistenzsystemen zusammengebracht werden können. Dr. Johanna Schütz, die Ansprechpartnerin für dieses Fokusfeld der Forschung, machte deutlich, dass die digitale Anwendung in der Pflege noch sehr bescheiden sei. „Wir müssen genauer hinschauen, wie die Technik zur Lebenswelt der Menschen passt und wie die vorhandenen Möglichkeiten deutlich besser genutzt werden können.“ Der kontinuierliche Zugang zu den Daten des medizinischen Dienstes wäre dazu sehr hilfreich, um passgenaue, individualisierte Antworten zu erarbeiten. In diesem Zusammenhang werden auch Pflege-APPs erprobt, die eine Unterstützung im realen Pflegealltag bringen sollen. „Wir haben das Glück, dass wir direkt mit den Menschen arbeiten können und in tatsächlichen Pflege-Haushalten testen und wissenschaftlich begleiten können.“ Dass der Boden für solche Studien am Standort Kempten besonders gut vorbereitet sei, erläutert die dritte Bürgermeisterin der Stadt Kempten, Erna-Kathrein Groll. „Im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes werden verschiedene Programme zur Digitalschulung von Senior*innen angeboten und damit Wissenslücken und Anwendungsprobleme minimiert und die Breitschaft zur digitalen Anwendung gestärkt.“ Auch Thomas Gehring, Sprecher für lebenslanges Lernen in der Grünen Landtagsfraktion ist überzeugt, dass „wir den digitalen Wandel im höheren Lebensalter nur gestalten können, wenn wir auch unser Bildungsangebot für die Bedarfe der älteren Generation anpassen und bedarfsgerecht anbieten.“


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