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Elektrifizierung des Regionalverkehrs mit möglicher Verzögerung?

Lindau, 23. Oktober 2020, „Man mag sich nicht vorstellen, dass die Elektrifizierung des Regionalverkehrs zum Winterfahrplan 2021/22 auf den letzten Metern zwischen Aeschach und Lindau-Insel scheitert!" Deshalb habe ich im Hinblick auf die zeitliche Planung und die rechtlichen sowie bahntechnischen Konsequenzen, im Falle einer Verzögerung bei der Staatsregierung dazu nachgefragt.
Die Staatsregierung schätzt das Risiko einer Verzögerung gering ein und erklärte in ihrer Antwort: „Falls die Elektrifizierung dennoch verspätet fertiggestellt werden sollte, wird die Bayerische Eisenbahngesellschaft mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen mit dem Ziel verhandeln, dass der Schienenpersonennahverkehr übergangsweise mit einem entsprechend angepassten Fahrzeug- und Betriebskonzept gewährleistet wird.“
Da bleibt zu hoffen, dass die Einschätzungen der Staatsregierung korrekt und unvorhergesehene Ereignisse wie z.B. Hochwasser einkalkuliert sind.

Gesund zur Schule und zurück - Wir fordern Verstärkerbusse

München, 24. August 2020 „Überfüllte Schulbusse sind schon immer eine Problemzone des Schulbetriebs“, erklären Thomas Gehring und Martin Stümpfig „Die meisten Kinder und Jugendlichen fahren mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule und in Zeiten von Corona sind überfüllte Schulbusse unzumutbar.“

Wir fordern deshalb Verstärkerbusse für den Schulbetrieb, zur Entzerrung und auch zur Unterstützung der flexiblen Unterrichtsmodelle, im Wechselmodell von Präsenz- und Distanzunterricht sind zusätzliche Verkehre nötig. Thomas Gehring, Sprecher für Lehrkräfte: „Der Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen beginnt nicht erst ab Schultor. Wir müssen hier jetzt die Weichen stellen, die Voraussetzungen klären und Schulen und Kommunen unterstützen.“

Die Antworten der Söder-Regierung auf eine grüne Anfrage (Anhang) „sind alles andere als zufriedenstellend“, so Martin Stümpfig. Denn die CSU-FW-Regierung will nur 60 Prozent der Beförderungskosten in einer Pauschale wie in Vor-Corona-Zeiten übernehmen. Zusätzliche Busse muss der jeweilige Schulaufwandsträger bestellen und bezahlen. „Eine zusätzliche Förderung für diese Verstärkerbusse ist nicht vorgesehen. Wenn Kommunen oder Landkreise also verantwortungsvoll den Schulbetriebsverkehr entzerren wollen, bleiben sie auf den Kosten sitzen“, ärgert sich Martin Stümpfig. „Somit hängt die Gesundheit der Schulkinder von der Finanzkraft der Kommunen ab. Hier braucht es ein deutliches finanzielles Engagement – und zwar ab jetzt, damit es ab 8. September nicht zu einem Schulwegfiasko kommt.“