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In Bayern muss der Anteil des Holzhausbaus deutlich steigen

Oy-Mittelberg, 07. Juli 2021, Das Holzbauunternehmen Prutscher in Oy-Mittelberg im Allgäu hat sich spezialisiert auf den Bau von Holzhäusern. Die Besonderheit des Unternehmens ist vor allem die regionale Wertschöpfungskette des Materials. „Wir verwenden Holz aus der Region und bauen für und in der Region. Außerdem achten wir darauf, das Material in einen Recycling- bzw. Upcycling-Prozess einzuspeisen. Es soll nichts verloren gehen“, so der Inhaber Max Prutscher bei einem Besuch des Grünen Landtagsabgeordneten Thomas Gehring. Zusammen mit dem Grünen Bundestagskandidat Pius Bandte, selbst gelernter Zimmerer, besuchte der Allgäuer Abgeordnete das Holzbauunternehmen in Oy-Mittelberg, um sich über die derzeit schwierige Marktlage im Hausbau zu informieren. Max Prutscher betonte, dass er seit der Gründung seines Unternehmens bisher noch nie auf Fördergelder zurückgreifen musste. Sein Wunsch an die Politik war jedoch, dass in Bayern eine ähnliche Überzeugung zum Baustoff Holz entsteht, wie im Nachbarland Schweiz. „Dort wird jeweils zuerst geprüft, ob ein Haus in Holz gebaut werden kann und nur wenn es zwingende Gründe dafür gibt, dass dies nicht möglich ist, darf davon abgewichen werden.“ Auch Thomas Gehring ist überzeugt, dass der Holzhausbau deutlich besser unterstützt werden muss. „Baden-Württemberg macht es uns vor und fördert mit 30 Prozent diese ökologische und nachhaltige Bauweise.“ Dazu gehöre auch, die Regionalität zu fördern. „Mit einem Punktekatalog bei der Vergabe von Bauprojekten könnten die Verwendung des Baustoffes Holz und die regionale Wertschöpfungskette eine hohe Priorität bekommen, um die Attraktivität des Holzhausbaus noch zu steigern“, ergänzte Pius Bandte.