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Zuverlässigen Bahnverkehr sicherstellen nach Betreiberwechsel

Lindau, 19. Juni 2020: Die Grünen im Bayerischen Landtag sehen den von der Bayerischen Staatsregierung geplanten Betreiberwechsel auf vielen wichtigen Bahnstrecken in Schwaben an das Verkehrsunternehmen GoAhead mit sehr großer Sorge. Diese Sorge wird nun bestätigt durch eine aktuelle Anfrage des mobilitätspolitischen Sprechers der GRÜNEN Fraktion Dr. Markus Büchler, MdL.

 "Nach massiven Beeinträchtigungen im Zugverkehr des Betreibers GoAhead in Franken und Baden-Württemberg, zeichnet sich nun weiteres Unheil in Schwaben ab. Das Verkehrsministerium bestätigt nun unsere Befürchtungen. Es gebe Abweichungen vom Betriebsaufnahmekonzept, Verzögerungen beim Werkstattneubau in Langweid und bei der Personalakquisition. Ohne Personal und ohne Werkstatt werden die Züge nicht fahren können! Ich fordere die Staatsregierung auf, alles zu tun, dass das Bahnangebot in unserer Region durch den Betreiberwechsel nicht gefährdet werden kann und im Verkehrsausschuss des Landtags regelmäßig detailliert zu berichten!“

Thomas Gehring macht deutlich: "Der Betrieb der Bahnlinie München-Memmingen-Lindau ist für unsere Region von außerordentlicher Bedeutung. Insbesondere viele Berufspendlerinnen und -pendler sind auf eine zuverlässige Bahnanbindung angewiesen. Auch in Hinblick auf die überfällige Verkehrswende und den Klimaschutz muss der Betrieb der Bahnlinie - unabhängig vom Betreiber - zu jedem Zeitpunkt pünktlich und komfortabel erfolgen. Es ist Aufgabe des Freistaats Bayern für einen reibungslosen Betrieb mit attraktiven Zügen und Takten zu sorgen und diesen deutlich auszubauen!"

Der Betreiberwechsel von der DB zu GoAhead soll erfolgen, nachdem GoAhead die Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) gewonnen hat. Für das „E-Netz Allgäu“: München – Memmingen – Lindau ist das geplant ab Dezember 2021.


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