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Nordische Ski-WM 2021: Klare Vorgaben und eine Perspektive für den Sport

Oberstdorf, 7. September 2020, Pressemitteilung: Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thomas Gehring kam der sportpolitische Sprecher Max Deisenhofer, MdL, Bündnis 90 / Die Grünen nach Oberstdorf, um mit Bürgermeister King und weiteren Verantwortlichen der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2021 über die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Nordische Ski Weltmeisterschaft sowie Fragen der Nachhaltigkeit und Rentabilität zu diskutieren. 

Klare Vorgaben und eine Perspektive für den Sport fordern Max Deisenhofer, sportpolitischer Sprecher Bündnis 90 / Die Grünen und der Allgäuer Landtagsabgeordnete Thomas Gehring nach einem Rundgang durch das Langlaufstadion und die Arena in Oberstdorf.

Die Staatsregierung müsse jetzt Entscheidungen treffen und ein paar Fragen beantworten, damit die Verantwortlichen der Nordischen Ski Weltmeisterschaft 2021 wissen, ob und wie sie planen können. „Wir müssen wegkommen von der 14-Tage Sicht. Die Pandemie wird nicht so schnell verschwinden und wir müssen überlegen, wie wir unser Leben in der Pandemie einrichten“, ist Gehring überzeugt. „Man könne z.B. beginnen, Sportveranstaltungen im kleinen Rahmen als Testveranstaltungen mit wissenschaftlicher Begleitung zu organisieren, um daraus für weitere Veranstaltungen zu lernen,“ schlägt Deisenhofer vor. "Die Söder-Regierung muss aber schnellstmöglich Klarheit schaffen, ob nun mit oder ohne oder mit einem teilweisen Zuschaueranteil geplant werden kann,“ so Deisenhofer. Dass die Veranstaltung überhaupt stattfindet, hat der Internationale Skiverband (FIS) jüngst bestätigt. Die Staatsregierung schließt sich nach aktuellem Stand diesem Vorgehen an.
Die beiden Abgeordneten informierten sich auch über die Mehrkosten, die vor allem bei den Bauarbeiten am Skisprungstadion entstanden sind.

Bürgermeister Klaus King verwies darauf, dass die Kommune bereits 34 Mio. € vorfinanziert habe, die als Zuschüsse versprochen wurden. Bisher sei aber kein Geld geflossen.

In der Gesprächsrunde mit Bürgermeister Klaus King, der dritten Bürgermeisterin Bergith Hornbacher-Burgstaller, den Geschäftsführern der FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf Florian Stern und Moritz Beckers-Schwarz sowie dem Projektleiter Florian Speigl und weiteren Verantwortlichen war allen bewusst, dass Wintersportveranstaltungen in Coronazeiten eine ganz besondere Herausforderung darstellen, aber dennoch Vorgaben für verschiedene Szenarien notwendig sind, um weiterarbeiten zu können. In einer Landtagsanfrage hatten die beiden Abgeordneten vorab die Staatsregierung zu einer Stellungnahme zur Nordischen Ski WM 2021 aufgefordert.

Die Antwort der Staatsregierung auf die oben genannte Anfrage finden Sie hier!


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