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Differenzierte Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus

Allgäu, 14. Mai 2020, Ich forderte in einer aktuellen Pressemitteilung, differenzierte Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus vom Freistaat. Die allmähliche Öffnung von Gastronomie und Tourismus nach dem Shutdown in der Corona-Krise begrüße ich. Aber jetzt kommt es darauf an, dass entsprechende Schutzkonzepte mit den wichtigen Abstandsregelungen auch funktionieren und gelebt werden. Die Pandemie ist noch nicht überstanden und bei einer zweiten Infektionswelle droht als erstes die erneute Schließung der touristischen Betriebe.
Ich fordere vom Freistaat und vom Bund dringend weitere staatliche Unterstützung. Wir brauchen für den Tourismus wie für andere Wirtschaftszweige auch, einen Rettungsschirm, und zwar einen differenzierten, da die Tourismusbranche sehr vielfältig ist.
Es gibt Branchen, die noch längere Zeit einen Einnahmeausfall haben werden, wie Bustouristik, Gesundheitstourismus, Berghütten mit Matratzenlagern, Diskotheken, Bars etc. Die Grünen im Bund hatten sich für einen Schutzschirm zur finanziellen Absicherung eingesetzt, der leider abgelehnt wurde.
Auch Soloselbständige und Kleinstunternehmer wie Berg-, Ski-, Wander- und Naturführer*innen müssten Soforthilfen des Freistaates erhalten, die die eigenen Lebenshaltungskosten in Form eines Unternehmerlohns beinhalten.
Wir müssen uns auch überlegen, wie wir einerseits für Urlaub im Allgäu werben und uns andererseits auf einen möglichen „Urlauberansturm“ bei reduzierten Angeboten und unter Einhaltung der Abstandsregeln vorbereiten.
Zudem muss die Öffnung im Bereich Tourismus unbedingt mit den Nachbarländern v.a. Österreich und Schweiz abgestimmt werden, denn wir sind für diese mit der Destination Allgäu zugleich Konkurrenten und Partner.


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