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Mehr Geld für die berufliche Bildung!

Pressemitteilung

Thomas Gehring fordert Verzehnfachung zusätzlicher Haushaltsmittel für Berufsschullehrkräfte und kritisiert Ausbildungshemmnisse für Flüchtlinge

„Wir müssen bei unseren Berufsschulen von der Unterversorgung zur Topversorgung kommen“, fordert der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring. Am Tag vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres kritisiert er, dass die Lehrkräfteversorgung an Bayerns beruflichen Schulen nur zu 90 Prozent gesichert sei. Die von der Staatsregierung zum Nachtragshaushalt 2017/18 geforderten 50 zusätzlichen Lehrerstellen könnten den zusätzlichen Bedarf an den 120 Berufsschulen nicht decken.

Was wir brauchen, ist eine Verzehnfachung der Bemühungen“, so Thomas Gehring, dessen Fraktion 25 Millionen Euro für zusätzliche Berufsschullehrkräfte und 30 Millionen Euro für die bessere Ausstattung der Schulen im Zuge der Digitalisierung fordert.

Scharfe Kritik übt Thomas Gehring auch an den immer schärferen Vorschriften des CSU-Innenministeriums für die Aufnahme einer Ausbildung durch Flüchtlinge. „Der Fachkräftemangel ist das große Zukunftsthema für unsere Volkswirtschaft“, so Thomas Gehring. In jeden Flüchtling, der in Deutschland im Rahmen der 3+2-Regelung eine Ausbildung aufnehme, sei gut investiert – „egal ob er uns später im Arbeitsmarkt zur Verfügung steht oder mit dem erworbenen Wissen in seine Heimat zurückkehren kann.“
In Bayern leben derzeit rund 20.000 ausbildungsfähige Afghanen, die in der Regel noch Jahre im Land bleiben werden und in den Betrieben als Auszubildende hochwillkommen sind.