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Skilifttrasse am Riedberger Horn darf nicht gebaut werden

Thomas Gehring: Staat soll Landschafts- und Naturschutz fördern und nicht eine Kunstschnee-Pistengaudi

„Politik gegen die Menschen in Bayern“, wirft der Allgäuer Abgeordnete Thomas Gehring der CSU-Regierung beim Thema Riedberger Horn vor. Während sich bayernweit 91 Prozent gegen Ausnahmeregelung beim bayerischen Alpenplan und 80 Prozent gegen den Bau einer neuen Skilifttrasse durch das Schutzgebiet am Riedberger Horn aussprechen (Quelle TNS Emnid – www.lbv.de/alpen-umfrage) treibe das CSU-Kabinett dieses naturzerstörende Projekt rücksichtslos voran.

„Abenteuerlich ist es, dass Seehofer, Söder & Co. dem Vorhaben noch eine scheindemokratische Legitimation geben wollten, indem sie in letzter Konsequenz Liftbaugesellschafter und Hotelbetreiber über ein Liftprojekt befragt haben“, kritisiert Thomas Gehring die Bürgerentscheide in Obermaiselstein und Balderschwang. „So verliert Politik vollends ihre Glaubwürdigkeit. Dieses Projekt muss unverzüglich gestoppt werden!“

Bestätigt fühlen sich die Landtags-Grünen durch die jüngste Umfrage auch in ihrer klaren Haltung gegen die Förderung zusätzlicher alpiner Wintersportinfrastruktur durch den Freistaat Bayern. Wiederholt und zuletzt im März 2016 (Drucksache 17/10663, Anlage) hatten sie ein Ende der Förderprogramme für den Seilbahnen-Neubau und für Schneekanonen gefordert, waren damit aber an der CSU-Landtagsmehrheit gescheitert. Thomas Gehring: „Die Menschen in Bayern haben hier eine klare Haltung: Der Staat soll Landschafts- und Naturschutz fördern und nicht eine Kunstschnee-Pistengaudi. Das gilt für das Riedberger Horn und den gesamten bayerischen Alpenraum. Und dafür kämpfen wir!“