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Sozialen Wohnungsbau im Allgäu stärken

Sonthofen, 2. August 2018, Pressemitteilung: „Die Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft knapp vor der Landtagswahl durch Ministerpräsident Söder war unnötig“, so der Allgäuer Landtagsabgeordnete Thomas Gehring. Um schnell den sozialen Wohnungsbau zu fördern, sei es besser auf die bestehenden kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen, wie das SWW zu setzen, denn „mit mehr staatlicher Förderung können diese vor Ort schneller bezahlbare Wohnungen bauen.“


Mit Martin Kaiser, dem Geschäftsführer des SSW, war er sich über den öffentlichen Auftrag einig, breitere Schichten der Bevölkerung mit sozial gefördertem Wohnraum zu versorgen. 17% der Wohnungen im Oberallgäu seien im geförderten Bereich, so Kaiser. Mit Blick auf das benachbarte Vorarlberg wies Thomas Gehring darauf hin, dass dort der Anteil um ein Vielfaches höher sei, weil die Versorgung mit Wohnraum in Österreich mit größerem Nachdruck als staatliche Aufgabe gesehen wird.
„Wir bieten mit unseren Neubauten günstige Wohnungen an“, so Martin Kaiser „und können so auch dem Bedarf sozial schwacher Familien durch günstige freiwerdende Wohnungen im Bestand nachkommen“. Das SWW sehe es als seinen Auftrag für eine ausgewogene soziale Struktur in den Wohngebieten zu sorgen.

Die Schwierigkeiten günstiges Bauland zu finden, die nicht ausreichende Förderung und zu viele Vorschriften sieht der Geschäftsführer des SWW als Hindernisse, wenn es um den Neubau günstiger Wohnungen geht. Kaiser thematisierte im Gespräch mit dem Grünen Abgeordneten energetische Vorgaben sowohl beim Neubau als auch bei Sanierungen. Kaiser: „Immer mehr Vorschriften verteuern das Bauen und der energetische Effekt wird immer minimaler“. Thomas Gehring wies auf die Notwendigkeit des Energiesparens und der Reduzierung der schädlichen Klimagase hin. Einig waren sich Gehring und Kaiser darin, dass mehr die einzelnen Objekte und die konkreten Einsparungsmöglichkeiten beachtet werden müssen. „Wir dürfen zudem nicht außer Acht lassen, das Nutzerverhalten zu berücksichtigen“, stellte Winfried Holzmann, Grüner Kreisrat und Mitglied des Aufsichtsrates des SWW fest.