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Mit Robert Habeck in Immenstadt

Immenstadt, 03. Oktober 2018: Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, war am Tag der Deutschen Einheit zu Besuch im Allgäu und trat dort vor großem Publikum gemeinsam mit dem Allgäuer Landtagskandidaten Thomas Gehring, MdL, für eine pro-europäische Politik ein.

Im Immenstädter Hofgarten berichtet Habeck, der bis vor Kurzem noch Landwirtschaftsminister in Schleswig Holstein war, auf welche Vorbehalten er dort traf und wie es ihm dennoch gelang, mit den dortigen Landwirt*innen zumindest ins Gespräch zu kommen und sich Achtung zu erwerben. Für ihn der erste Schritt, um eine Wende in der Landwirtschaft zu erreichen, denn man darf die Sorgen der Bäuerinnen und Bauern nicht unter den Teppich kehren sondern muss sie ansprechen. Die meisten Landwirt*innen seien in ein System des "Wachsens oder Weichens" hineingewachsen, oder sogar regelrecht hineingedrängt worden. Darum wollen die Grünen endlich ein anderes europäisches Fördermodell zugunsten kleinerer und ökologisch wirtschaftender Betriebe. Die intensive Tierhaltung geht voll zu Lasten des Umweltschutzes und natürlich auch zu Lasten der Tiere selbst, die unter teilweise erbärmlichen Bedingungen ihr kurzes Leben in zu engen Ställen verbringen müssen. Habeck stellte daher konkrete Forderungen an die jetzige Bundesregierung.

Der Landtagsabgeordnete Thomas Gehring betonte in seiner Rede die große Bedeutung der Energiewende und die guten Möglichkeiten, die es im Allgäu gäbe, um dabei eine Vorreiterrolle zu spielen. Gerade käme er von einer Windkraftanlage bei Kraftisried und sei überzeugt, dass dieses Bürger-Modell, so wie es dort verwirklich ist, auf große Akzeptanz stoßen würde. Doch die jetzige 10H-Regelung verhindert fast sämtliche Neubauten solcher Windkraftanlagen. "Dieses Ausbremsen der Energiewende wollen wir nach dem 14. Oktober beenden", so Gehring.


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